Was muss ich tun?
27. Juli 2021
Die Semesterferien sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Besser also: vorlesungsfreie Zeit. Für manch‘ eine/n geht es einfach voll weiter mit Klausuren, Hausarbeiten, Praktika. Eben: Creditpoints sammeln. Dann kommen noch Reisebeschränkungen, Geldmangel…. Und schon bin ich wie festgetackert vorm Laptop. Obwohl ich dringend mal Urlaub gebrauchen könnte.

Echt Erquicklich
19. Juli 2021
Gott scheint bereit, sich meine Sorgen, Ängste, Nöte, u.v.m. (YOU name it!) - kurz die Dinge, welche mich mühselig werden lassen und auf meinen Schultern liegen, mich beladen - anzuhören. Ich kann das alles vor ihn bringen und bin ab dem Moment nicht mehr allein mit diesen Dingen, sondern habe ihn ihm einen Zuhörer gefunden. Der dann auch noch aktiv meine Situation verbessern möchte, mich erquicken will.

Strand, gut!
29. Juni 2021
Den größten Tidenhub Europas gibt es in Saint-Malo in der Bretagne. Zwischen Niedrigwasser und Hochwasser liegen 12m, manchmal sogar 16 Meter Unterschied. Die Kräfte der Gezeiten sind so gigantisch, dass dort ein Gezeitenkraftwerk errichtet wurde. Durch den Wechsel von Ebbe und Flut wird dort Strom gewonnen. Wer es weniger gigantisch mag findet an der Nordsee Gezeiten, die etwas moderater sind. Wasser als Chiffre für Zeit wird erfahrbar.

Gott ist findig
22. Juni 2021
Letztens hatten wir in Bielefeld einen Abend zum Thema Hölle. Da brauchten wir mal ein paar Klärungen. Später hab ich gemerkt: Bei Hölle kannst Du nicht stehen bleiben. Irgendwie muss noch was kommen: Himmel, genau! Seitdem taucht aber das Thema immer wieder auf. Wer sich manchmal in ausweglosen Gedanken wiederfindet, mag das schon als quälend erleben. Hölle gibt’s also auch innen.

Spielregeln
11. Juni 2021
An manchen Spielplätzen gibt es Schilder mit mehr Regeln für die Benutzung als Spielgeräte da sind. Das eine hat mit dem anderen zwar wenig zu tun, ist aber symptomatisch. Deutschland hat sogar Öffnungszeiten für Altglascontainer. Damit die Flaschen pünktlich sind? Und jetzt dann auch noch die aktuellen Bestimmungen vor Ort, um mit der Pandemie klarzukommen. Viele können sie aktuell gar nicht benennen. Sie sind sehr komplex. Und natürlich sind sie wichtig.

Himmel
02. Juni 2021
23 Grad, Sonne, ein laues Lüftchen: Und ich habe Zeit unter blauem Himmel. Der Sommer kommt, die Inzidenzen sinken und die Hälfte der Vorlesungszeit ist geschafft. Das macht Gedanken zum Himmel irgendwie leichter. Finde ich. Wieso findet „Himmel“ eigentlich nicht im Winter statt? Wahrscheinlich einfach deshalb, weil es da zu viele ungute Konnotationen gibt. „Es war himmlisch kalt als ich mit klammen Fingern mein Fahrrad aufgepumpt habe.“ Das sagt ja niemand.

Hölle
28. Mai 2021
Beim Aufräumen finde ich ganz alte Kasperletheater-Puppen. Genau genommen sind nur noch die Köpfe da; müssen schon bestimmt über 50 Jahre alt sein. Krasse Gummigestalten wie Rotkäppchen, Prinzessin, Polizist, König. Und ein hässlicher roter Kopf, schaut grimmig und hat Hörner, wahrscheinlich also eine Teufel-Puppe.

Ganz bei Trost
14. Mai 2021
Neulich sprachen wir bei mir zuhause darüber, welche bewegenden Momente wir mit Gott schon erlebt haben. Oder anders gesagt: Was hat Dich schon mal so richtig geflasht? Da erinnert sich die Frau an meiner Seite an eine Geschichte zum Thema Vergebung, die sie immer wieder berührt. Vielleicht kennt ihr sie. Nach etlichen Jahren im Knast kommt für den jungen Mann der Tag seiner Entlassung immer näher. Es war damals einiges schief gelaufen. Er hat sich damals für diese Sache geschämt, der Kontakt

ROGATE
11. Mai 2021
Der vergangene Sonntag rückt das Beten in den Vordergrund und ich meine Brille zurecht. Denn BETEN, das ist für mich die persönlichste Art der Glaubensausübung und mit einer der ernsteren Angelegenheiten. Das erfordert Durch- und Weitblick, Empathie und eben jene Konzentration, die mich fast schon an Ernsthaftigkeit erinnert. Darum der move zur oberen Brillenkante hin.

1. Mai - Hoffentlich regnet's
01. Mai 2021
Der 1. Mai war bei uns zuhause aufregend. Denn da standen wir schon im Morgengrauen auf. Wir Kinder freuten uns. Denn es gab ein paar ganz besondere Traditionen an diesem „Tag der Arbeit“, den mein Vater als Gewerkschaftler mit uns beging.

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